Knapp 240.000 offene Stellen

© Foto: pixabay

Knapp 240.000 offene Stellen

Für eine effiziente Arbeitsmarktpolitik ist es notwendig zu wissen, wie viele offene Stellen in Österreich zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund hat der Wirtschaftsbund ein Tool zur Zählung ins Leben gerufen – den Stellenmonitor! Dieser Stellenmonitor ist ein Webcrawler-Programm, das Online-Stellenausschreibungen in Österreich zählt, kategorisiert und auswertet. Entwickelt wurde es von der Internetagentur Lorem ipsum web.solutions GmbH im Auftrag des Wirtschaftsbundes.„Die kritische Situation am Arbeitsmarkt scheint sich auch im Herbst nicht zu beruhigen. Der Wirtschaftsbund Stellenmonitor hat für den Monat Oktober 239.503 offene Stellen verzeichnen können. Damit sind die Zahlen weiterhin auffallend hoch und eine enorme Belastung für die heimische Wirtschaft“, sagt Generalsekretär und Abg. z. NR. Kurt Egger.

„Viele Betriebe österreichweit stehen mittlerweile mit dem Rücken zur Wand und müssen Aufträge ablehnen, weil ihnen schlichtweg das Personal fehlt. In Kombination mit der Energiekrise bringen Arbeits- und Fachkräftemangel Unternehmerinnen und Unternehmer an den Rand ihrer Existenz. Die derzeitige Ausnahmesituation darf nicht zum Normalzustand werden. Wir brauchen daher endlich sowohl langfristige Arbeitsmarktreformen als auch kurzfristige Unterstützungsmaßnahmen zur Überbrückung der Energiekrise. Denkverbote sind an dieser Stelle fehl am Platz, denn es sind unsere Unternehmerinnen und Unternehmer die Arbeitsplätze schaffen und Wohlstand sichern. Dafür verdienen sie nicht nur Wertschätzung und Respekt, sondern auch Unterstützung in Krisenzeiten. Neben der Ausweitung der Steuerbefreiung von Überstunden und einem Anreizmodell, dass ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer motiviert länger im Erwerbsleben zu bleiben, sind auch Stundungen, Garantien und Verlustvorträge notwendige Maßnahmen zur Liquiditätssicherung von Unternehmen. Denn die heimische Wirtschaft muss sowohl mit kurzfristigen Entlastungsmaßnahmen als auch mit langfristigen Arbeitsmarktreformen schnellstmöglich aus dieser bedrohlichen Krisensituation geholt werden“, so Egger abschließend.

Im Burgenland sieht es im Detail wie folgt aus:

Mehr Infos und Zahlen zum Wirtschaftsbund-Stellenmonitor

Zurück zur News-Übersicht

Ähnliche Beiträge

Wirtschaftsbund Burgenland sieht viele Herausforderungen

Wirtschaftsbund Burgenland sieht viele Herausforderungen

Steigende Energiepreise, der Krieg in der Ukraine und nicht zuletzt die weitere Entwicklung der COVID-Krise – die Unternehmer sehen sich zurzeit mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Mit seinen 12 Anträgen an das Wirtschaftsparlament versucht der Wirtschaftsbund,...

mehr lesen
Voranmeldung für den Energiekostenzuschuss

Voranmeldung für den Energiekostenzuschuss

Am 7. November startet die Voranmeldung für den Energiekostenzuschuss. Durch den Energiekostenzuschuss unterstützt die Bundesregierung energieintensive Unternehmen mit einer Förderung in der Höhe von 30 Prozent ihrer Mehrkosten für Strom, Erdgas und Treibstoffe....

mehr lesen
Steuersprechstunde für die Wirtschaftsbund-Familie

Steuersprechstunde für die Wirtschaftsbund-Familie

Seit mittlerweile drei Jahren bieten wir unseren Mitgliedern eine kostenlose Serviceleistung an – die Steuersprechstunde! Auch diesen Herbst wollen wir euch gemeinsam mit BDO Burgenland wieder die Möglichkeit geben, mit Experten über aktuelle Themen zu sprechen. Die...

mehr lesen