Wirtschaft bleibt im Krisenmodus

© Foto: pixabay

Wirtschaft bleibt im Krisenmodus

Während sich unsere Unternehmen gerade langsam von der Corona-Krise erholen, warten im Zuge der Auseinandersetzungen in der Ukraine bereits die nächsten Herausforderungen auf die heimische Wirtschaft. „Verglichen mit dem menschlichen Leid relativiert sich natürlich der Stellenwert von steigenden Rohstoffpreisen und eingeschränkten Energielieferungen“, sagt Landesobmann Peter Nemeth. „Wir müssen aber dennoch dafür Sorge tragen, dass unsere Unternehmen ihren Betrieb aufrechterhalten können. Denn mit einer funktionierenden Wirtschaft ist den Menschen weltweit am meisten geholfen. Intakte Beziehungen in diesem Bereich garantieren ein stabiles Miteinander und vermeiden nachhaltige Verschlechterungen für die Bevölkerung und den Wirtschaftsraum.“


Die Nahversorgung, die Lieferketten und der Öffentliche Verkehr müssen reibungslos funktionieren. „Schritte wie eine Verschiebung der CO2-Bepreisung oder die Refundierung der Mineralölsteuer sind gute Ansätze in diesen Bereichen“, ist Nemeth überzeugt. „Aber auch als Interessenvertretung sind wir in dieser schweren Zeit gefragt.“ Über die Außenwirtschaftscenter in Moskau und Kiew werden die heimischen Unternehmen über aktuelle Entwicklungen am Laufenden gehalten. Ein eigener Online-Bereich im WKO-Portal versorgt die Unternehmen mit Informationen. Die Palette reicht dabei von verschiedensten Webinaren über Newsletter bis hin zu einem eigenen FAQ-Bereich. Dort werden die wichtigsten Fragen der Betriebe zur Ukraine-Krise beantwortet.

Hier geht´s zum FAQ-Bereich

Aus Sicht der Wirtschaft gilt es kühlen Kopf zu bewahren und Sicherheit und Berechenbarkeit für die Betriebe zu erhalten bzw. zu schaffen. „Wir müssen den Fokus darauf legen, die aktuellen Fragen in der Energiepolitik zu beantworten, Unterstützung für Betriebe auf den Weg zu bringen und strategische Weichenstellungen bei der Neuausrichtung des heimischen Exports vorzunehmen. Es ist wichtig, die Wirtschaft bestmöglich am Laufen zu halten, damit wir die Menschen in der Ukraine unterstützen können“, erklärt Nemeth.

Zurück zur News-Übersicht

Ähnliche Beiträge

Über 268.000 offene Stellen in Österreich

Über 268.000 offene Stellen in Österreich

Für eine effiziente Arbeitsmarktpolitik ist es notwendig zu wissen, wie viele offene Stellen in Österreich zur Verfügung stehen. Eine Quelle ist das AMS, das regelmäßig offene Stellen veröffentlicht. Da viele Ausschreibungen jedoch online erfolgen und nicht dem AMS...

mehr lesen
Burgenland goes Podcast

Burgenland goes Podcast

„kurz & bündig“ - so nennt sich der Podcast des Wirtschaftsbundes. Regelmäßig werden dabei namhafte Persönlichkeiten aus der Wirtschaft zum Businesstalk eingeladen. Und jetzt gibt es zum ersten Mal auch eine Bundesländer-Folge zum Nachhören auf Spotify! In der...

mehr lesen
Einfach mitmachen und gewinnen

Einfach mitmachen und gewinnen

Die RegionalMedien Burgenland vergeben heuer zum dreizehnten Mal den Regionalitätspreis - und wir unterstützen diese Aktion! "Regionalität und Nachhaltigkeit sind für uns sehr wichtig", sagt Landesobmannstellvertreterin Bettina Pauschenwein. "Hoffentlich beteiligen...

mehr lesen