Wirtschaft bleibt im Krisenmodus

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Wirtschaft bleibt im Krisenmodus

Während sich unsere Unternehmen gerade langsam von der Corona-Krise erholen, warten im Zuge der Auseinandersetzungen in der Ukraine bereits die nächsten Herausforderungen auf die heimische Wirtschaft. „Verglichen mit dem menschlichen Leid relativiert sich natürlich der Stellenwert von steigenden Rohstoffpreisen und eingeschränkten Energielieferungen“, sagt Landesobmann Peter Nemeth. „Wir müssen aber dennoch dafür Sorge tragen, dass unsere Unternehmen ihren Betrieb aufrechterhalten können. Denn mit einer funktionierenden Wirtschaft ist den Menschen weltweit am meisten geholfen. Intakte Beziehungen in diesem Bereich garantieren ein stabiles Miteinander und vermeiden nachhaltige Verschlechterungen für die Bevölkerung und den Wirtschaftsraum.“


Die Nahversorgung, die Lieferketten und der Öffentliche Verkehr müssen reibungslos funktionieren. „Schritte wie eine Verschiebung der CO2-Bepreisung oder die Refundierung der Mineralölsteuer sind gute Ansätze in diesen Bereichen“, ist Nemeth überzeugt. „Aber auch als Interessenvertretung sind wir in dieser schweren Zeit gefragt.“ Über die Außenwirtschaftscenter in Moskau und Kiew werden die heimischen Unternehmen über aktuelle Entwicklungen am Laufenden gehalten. Ein eigener Online-Bereich im WKO-Portal versorgt die Unternehmen mit Informationen. Die Palette reicht dabei von verschiedensten Webinaren über Newsletter bis hin zu einem eigenen FAQ-Bereich. Dort werden die wichtigsten Fragen der Betriebe zur Ukraine-Krise beantwortet.

Hier geht´s zum FAQ-Bereich

Aus Sicht der Wirtschaft gilt es kühlen Kopf zu bewahren und Sicherheit und Berechenbarkeit für die Betriebe zu erhalten bzw. zu schaffen. „Wir müssen den Fokus darauf legen, die aktuellen Fragen in der Energiepolitik zu beantworten, Unterstützung für Betriebe auf den Weg zu bringen und strategische Weichenstellungen bei der Neuausrichtung des heimischen Exports vorzunehmen. Es ist wichtig, die Wirtschaft bestmöglich am Laufen zu halten, damit wir die Menschen in der Ukraine unterstützen können“, erklärt Nemeth.

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