Sachpolitik heißt, klare Positionen beziehen und diese auch konsequent zu vertreten. Daher haben wir als Wirtschaftsbund und die Wirtschaftskammer Burgenland unmittelbar nach dem die Landesregierung eine Maut auf bestimmten Landesstraßen des Burgenland angekündigt hat, gehandelt.
Eine Analyse des vorliegenden Vorschlags hat dabei ergeben, dass sich die Menschen und die Wirtschaft diese Mautpläne nicht gefallen lassen dürfen. Am Ende hätten wieder einmal die heimischen Betriebe und die Konsumenten die Zeche bezahlt.
Der Schritt der Landesregierung, den Vorschlag zu überarbeiten, verdeutlicht, wie wichtig und wirksam die Stimme der Standesvertretung für das Burgenland ist. Dabei hätten sich die Landesregierung und auch wir als Wirtschaftsvertreter den Wirbel der letzten Tage sparen können, hätte man uns im Vorfeld eingebunden und nicht mit einem wenig ausgegorenen Gesetzestext überrascht.
Wir werden das Gesprächsangebot des Landeshauptmann annehmen und auch dabei vollen Fokus auf die Menschen hier im Burgenland und die Wirtschaftstreibenden legen. Denn eines ist klar: Neue Belastungspakete sind grundsätzlich abzulehnen. Wir alle brauchen Chancen und Möglichkeiten anstatt neuer Beschränkungen und weiterer Belastungen.
Wir werden Euch über den Verlauf der nun angekündigten Verhandlungen informieren und versprechen weiter – ohne Angst und mit offenem Visier – für das Burgenland, die Menschen und die Wirtschaft zu kämpfen.