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163.613 offene Stellen im April

Der Wirtschaftsbund Österreich stellt schon seit einigen Jahren monatlich den WB-Stellen- und Lehrstellenmonitor zur Verfügung. Dabei werden offene Stellen vom AMS aber auch von Online-Jobplattformen wie karriere.at oder willhaben.at gezählt. Seit September 2025 gibt es auch den monatlichen Vollzeitradar. Mit dem Vollzeitradar wird auch der Anteil an Voll- und Teilzeitstellen an der Gesamtzahl offener Stellen ausgewertet. Die Daten werden von technischen Analysten der IT und Software Firma Texterous zusammengetragen.

Der aktuelle WB-Stellenmonitor zeigt mit 163.613 offenen Stellen einen hohen Bedarf an Arbeitskräften – davon 3.910 alleine im Burgenland. „Das ist ein klares positives Signal und ein ermutigendes Zeichen für den Standort Österreich. Dieser Aufwärtstrend zeigt: Die Wirtschaft ist bereit, zu investieren und Arbeitsplätze zu schaffen“, betont Generalsekretärin Tanja Graf.

Mit Blick auf das angekündigte Doppelbudget unterstreicht Graf die Bedeutung von Tempo und Verlässlichkeit: „Jetzt kommt es darauf an, die geplanten Maßnahmen rasch und konsequent umzusetzen. Unsere Betriebe brauchen spürbare Entlastung und zwar unmittelbar. Mit der Senkung der Lohnnebenkosten wird eine langjährige Forderung des Wirtschaftsbundes umgesetzt – ein Ergebnis konsequenter Interessenvertretung, das den Betrieben spürbare Entlastung bringt. Gleichzeitig stärkt sie die Wettbewerbsfähigkeit und sichert Arbeitsplätze. Dieser erfolgreiche Kurs muss entschlossen fortgesetzt werden.“

Für Graf ist klar: „Der eingeschlagene Kurs zeigt Wirkung. Umso wichtiger ist jetzt die rasche und konsequente Umsetzung des ersten Entbürokratisierungspakets. Weniger Bürokratie schafft Freiräume für Innovation, Investitionen und Wachstum, genau das brauchen unsere Betriebe in dieser Phase des Aufschwungs.“

Eine klare Absage erteilt sie neuen Belastungen: „Planungssicherheit ist jetzt entscheidend. Neue Steuern oder Abgaben wird es mit uns nicht geben. Erbschafts- und Vermögenssteuern lehnen wir entschieden ab, sie schwächen den Standort und gefährden Arbeitsplätze. Auch zusätzliche bürokratische Belastungen, etwa durch überzogene Entgelttransparenzregelungen, sind der falsche Weg. Stattdessen braucht es verlässliche Rahmenbedingungen und konsequente Entlastung. So sichern wir nachhaltig Wachstum, Beschäftigung und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Österreich“, so Tanja Graf abschließend.

Die Zahlen im Detail:

Mehr Infos und Zahlen zum Wirtschaftsbund-Stellenmonitor

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