Der Wirtschaftsbund Österreich stellt schon seit einigen Jahren monatlich den WB-Stellen- und Lehrstellenmonitor zur Verfügung. Dabei werden offene Stellen vom AMS aber auch von Online-Jobplattformen wie karriere.at oder willhaben.at gezählt. Seit September 2025 gibt es auch den monatlichen Vollzeitradar. Mit dem Vollzeitradar wird auch der Anteil an Voll- und Teilzeitstellen an der Gesamtzahl offener Stellen ausgewertet. Die Daten werden von technischen Analysten der IT und Software Firma Texterous zusammengetragen.
„Der aktuelle WB-Stellenmonitor für Juni zeigt mit 169.644 offenen Stellen deutlich: Der Bedarf an Arbeitskräften bleibt hoch. Unsere Betriebe wollen investieren, wachsen und Arbeitsplätze schaffen. Das ist ein starkes Signal für den Standort Österreich und zeigt, dass die Unternehmen trotz herausfordernder Rahmenbedingungen Verantwortung übernehmen und Zukunft gestalten“, betont Wirtschaftsbund-Generalsekretärin Tanja Graf. Im Burgenland wurden 3.379 offene Stellen verzeichnet – 2.994 davon mit möglicher Vollzeitbeschäftigung.
Umso wichtiger ist es jetzt, den eingeschlagenen Entlastungskurs nicht nur fortzusetzen, sondern deutlich zu beschleunigen. Dabei ist das neue Doppelbudget 2027/28 entscheidend: „Mit dem Doppelbudget 2027/28 kommen klare Planbarkeit, Verlässlichkeit und vor allem eine spürbare Entlastung für unsere Betriebe. Entscheidend ist, dass die Senkung der Lohnnebenkosten konsequent umgesetzt wird. Das ist ein Gamechanger für den Arbeitsmarkt: Wer Arbeit entlastet, erleichtert neue Beschäftigung, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und sichert Arbeitsplätze in Österreich.“
Für Graf ist klar: Die Zahlen des Stellenmonitors zeigen, dass die Betriebe bereit sind, ihren Beitrag zu Wachstum und Beschäftigung zu leisten. „169.644 offene Stellen bedeuten 169.644 Chancen auf Beschäftigung, Wertschöpfung und Zukunft. Wer Arbeitsplätze schafft, Lehrlinge ausbildet und in den Standort investiert, braucht weniger Belastung und mehr Freiraum. Die Lohnnebenkostensenkung ist eine der langjährigen Forderungen des Wirtschaftsbundes und der wichtigste Hebel, damit sich Leistung, Beschäftigung und Wachstum wieder stärker auszahlen“, so Graf abschließend.
Die Zahlen im Detail:
