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166.834 offene Stellen im Mai in Österreich

Der Wirtschaftsbund Österreich stellt schon seit einigen Jahren monatlich den WB-Stellen- und Lehrstellenmonitor zur Verfügung. Dabei werden offene Stellen vom AMS aber auch von Online-Jobplattformen wie karriere.at oder willhaben.at gezählt. Seit September 2025 gibt es auch den monatlichen Vollzeitradar. Mit dem Vollzeitradar wird auch der Anteil an Voll- und Teilzeitstellen an der Gesamtzahl offener Stellen ausgewertet. Die Daten werden von technischen Analysten der IT und Software Firma Texterous zusammengetragen.

„Der aktuelle WB-Stellenmonitor mit 166.834 offenen Stellen im Mai zeigt deutlich: Unsere Betriebe wollen investieren, wachsen und neue Arbeitsplätze schaffen. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist das ein starkes Signal für den Standort Österreich“, sagt Generalsekretärin Tanja Graf. Im Burgenland wurden 3.278 offene Stellen verzeichnet – 2.896 davon mit möglicher Vollzeitbeschäftigung.

Umso wichtiger ist es jetzt, den eingeschlagenen Entlastungskurs konsequent fortzusetzen. Mit Maßnahmen wie dem ersten Entbürokratisierungspaket, dem Industriestrompreis sowie der angekündigten Senkung der Lohnnebenkosten hat die Bundesregierung wichtige Schritte zur Stärkung der heimischen Wirtschaft gesetzt. „Diese Maßnahmen gehen in die richtige Richtung. Gleichzeitig braucht es beim Bürokratieabbau deutlich mehr Tempo. Unsere Betriebe brauchen weniger Belastungen und mehr Freiraum für unternehmerisches Handeln. Bürokratie muss konsequent abgebaut werden und darf nicht durch neue Vorschriften und Auflagen an anderer Stelle wieder aufgebaut werden“, so Graf.

Besonders bei der Umsetzung der EU-Lohntransparenz-Richtlinie muss Gold-Plating unbedingt vermieden werden. Zusätzliche Berichtspflichten, Dokumentationsvorgaben und Kontrollmechanismen würden vor allem jene Unternehmen belasten, die tagtäglich Verantwortung übernehmen, Wertschöpfung schaffen und Arbeitsplätze sichern.

„Vor allem kleine und mittlere Unternehmen dürfen nicht mit neuen bürokratischen Hürden belastet werden. Sie brauchen Planungssicherheit, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und eine spürbare Entlastung. Der hohe Bedarf an Arbeitskräften zeigt, dass unsere Betriebe an den Standort Österreich glauben und bereit sind, in die Zukunft zu investieren. Jetzt ist die Politik gefordert, diesen Optimismus mit mutigen Reformen, weniger Bürokratie und einer echten Entlastungsoffensive zu unterstützen“, so Graf abschließend.

Die Zahlen im Detail:

Mehr Infos und Zahlen zum Wirtschaftsbund-Stellenmonitor

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